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Technische Universität Dresden

Logo Technische Universität DresdenDas Institut für Angewandte Informatik (IAI) der TU Dresden (tud.de/inf/tis ) forscht seit ca. 20 Jahren auf dem Gebiet des Smart Building, z. B. in Verbundprojekten zum Energiemanagement (WIDIG), zur drahtgebundenen (NETPLAN) bzw. drahtlosen (ASAHI) Vernetzung sowie zu Middlewares (AMES). Durch die Mitgliedschaft im Expertengremium TC247WG4 „Building Automation, Controls and Building Management" (BACM) des CEN (European Committee for Standardisation) ist es an der EU-Normung einschlägiger Software, Hardware und Netze beteiligt und bereitet diese in zahlreichen Industriegremien vor (VDI, VDE, DKE, Building Smart, LonMark, IEEE TC BACM, IEEE Smart Cities). Seit 2002 leistet das IAI Grundlagenforschung zur Lösung des interoperablen, gewerkeübergreifenden Automatischen Entwurfs von Raumautomationssystemen. Im Verbundprojekt AUTEG (FKZ 16IN0405 - 16IN0406) wurde eine grundsätzliche Lösung für den Zweckbau erarbeitet und im Verbundprojekt AUDRAGA (FKZ 01BN0908) gemeinsam mit Herstellern von 3D-CAD-Werkzeugen zur Planung drahtloser Indoor-Sensornetze weiterentwickelt. Dabei wurde klar, dass eine völlig neue Art von Standards notwendig ist, die nur noch Branchen-Semantik beschreibt, jedoch neutral in Bezug auf Kommunikationstechnologien, Protokollstandards und herstellerspezifische Technologien ist. Gemeinsam mit der Gebäudeautomationsindustrie wurden diese Standards inzwischen als VDI 3813 Blätter 1, 2 und 3 verabschiedet. Sie bauen auf Vorarbeiten der VDI 3814 auf, welche inzwischen vom ISO TC 205 als Weltnorm ISO EN 16484 übernommen wurde. Derzeit laufen die Arbeiten am Transfer auf die EU-Ebene (CEN). Erste Erprobungen auf dieser Ebene der semantischen Technologien liefen in den EU-Projekten HESMOS (FP7 260088)  und SCUBA (FP7 288079) gemeinsam mit europäischen Konzernen. Nach Arbeiten zu konkreten AAL-Funktionen im Verbundprojekt AUTAGEF (FKZ 16SV4011) wurden durch Mitwirkung des IAI in mehreren Arbeitskreisen der „BMBF/VDE-Innovationspartnerschaft AAL" die oben genannten Konzepte auch auf die Anwendungsbereiche Smart Home und AAL übertragen. Aus dem Arbeitskreis „Interoperabilität" entwickelte sich das Verbundprojekt RAALI (FKZ 16SV5562K), welches die Konzepte der VDI 3813 auf AAL-Funktionalitäten umsetzte (VDE-Anwendungsregel VDE-AR-E 2757 Blätter 1 und 2). Die Verbindung zu den E-Business-Modellen im Bauwesen (BIM) erfolgt durch die aktive Mitarbeit im Arbeitskreis Haustechnik der weltweiten Building-Smart-Organisation.

Das im Dezember 2014 ausgelaufene EU-Projekt SCUBA hat auf Basis von individuellen Schnittstellen und ausgewählten, statischen Anwendungsszenarien erste positive Erfahrungen bezüglich des Zusammenwirkens mit Komponenten europäischer Konzerne (Schneider, Philips) sowie mit Middleware-Lösungen geliefert. Auch wurde in diesem Projekt die Einsetzbarkeit von Webservice-Technologien für die Entwurfsaufgaben eruiert. Im Ergebnis dessen wurde festgestellt, dass dies grundsätzlich möglich und sinnvoll ist, aber erhebliche technische Schwierigkeiten in sich birgt (z. B. Einsatz von Zustandskontrollmechanismen nötig), wodurch direkt die Projektidee zu ServiceFlow entstand.

Der Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der TU Dresden beschäftigt sich sowohl wissenschaftlich als auch praktisch mit Themen aus dem Innovationsmanagement, Geschäftsmodellen unterschiedlicher Branchen und der Gründung und Aufbau junger innovativer Unternehmen. Wissenschaftlich werden vier Themenfelder verfolgt: Technologieakzeptanz und Widerstand gegen Innovationen, Stakeholderintegration in der Neuproduktentwicklung, Frühphasenfinanzierung von Unternehmen durch Venture Capital und psychologische Aspekten des Entrepreneurship. Relevante Forschungsprojekte umfassen u.a.- Open Platform for Mobile e-Work and e-Commerce - whyless.com: neue Modelle zur Nutzung von Netzressourcen und für die Integration von Applikationsanbieter (5. EU-Rahmenprogramm)- Technologische und ökonomische Langfristperspektiven der Telekommunikation: Studie zu technischen und ökonomische Voraussetzungen und Konsequenzen von Next Generation Networks, zukünftigen High-speed Internet-Diensten sowie Konvergenzentwicklungen von Mobilfunk, Festnetz und Fixed-Wireless- Wirkung der Qualität von Businessplänen auf den Gründungserfolg: Studie zu Möglichkeiten und Grenzen der Planung neuer Geschäftsmodelle

dresden|exists ist das Gründungszentrum der Dresdner Hochschulen und Forschungseinrichtungen. dresden|exists berät seit mehr als 15 Jahren von der ersten Idee bis zum umsetzungsreifen Geschäftskonzept. Jedes Jahr werden zwischen 50 und 70 neue Gründungsideen in die Betreuung aufgenommen. Daraus entstehen jedes Jahr etwa 20 bis 25 Gründungen. In den letzten Jahren hat der Anteil begleiteter innovativer softwarebasierter Gründungsvorhaben stetig zugenommen, was eine wesentliche Kompetenz für die Erarbeitung innovativer Geschäftsmodelle für innovative Softwaretechnologien ist. Diese langjährigen Erfahrungen in der Geschäftsentwicklung auf Basis innovativer Technologien wie auch die dazu eingesetzten Methoden werden für das Projekt ServiceFlow bereitgestellt.
Neben der Begleitung von Gründungsprojekten engagiert sich dresden|exists in verschiedenen Forschungsprojekten. Aktuell zählen dazu ein europäisches Verbundvorhaben zu Best Practice im Wissens- und Technologietransfer (ETTBio), ein Forschungsverbund zur Modellierung und Erfassung unternehmerischer Kompetenz (Higher Entrepreneurship Education Diagnostics - HEED) sowie ein Projekt zur Entwicklung eines Weiterbildungsprogramms zum Innovationsmanagement speziell für KMU (WINIMIS). Deren Ergebnisse können unmittelbar für ServiceFlow genutzt werden. Ebenso kann auch Erfahrungen zurückgegriffen werden, die dresden|exists seit 2012 als Kooperationspartner mit dem Aufbau und dem Betrieb des Life Science Inkubator Sachsen gemacht hat.
dresden|exists ist hervorgegangen aus der EXIST-Inititative des Bundes. Bis heute ist dresden|exists daher eingebunden in das bundesweite Netzwerk EXIST der Gründungsinitiativen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Dies wird in der Region ergänzt durch eine enge Partnerschaft u.a. mit der IHK, dem TGFS und der Wirtschaftsförderung Sachsen und Dresden.

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