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Inkrementelles Systemgedächtnis (AP6)

Das aus bisherigen F&E-Projekten bekannte BIM [ISO16739] hat das E-Business zwischen den CAD-Tools der Branchen Architektur, Anlagentechnik und Niederspannungs-Schaltgeräte durch den Austausch einer objektorientierten Datenstruktur interoperabel gemacht, die primär zwei Sichten darstellen musste: Geometrien und Materialien. Verteilte Gebäudeautomation verlangt nun aber weitere Sichten. Sie sollen nicht den im BIM vorhandenen Strukturen aufgepfropft werden, sondern separate Datenstrukturen bilden, die wechselseitig verlinkt sind. Hierzu sind die vorhandenen Modelle zur Beschreibung von GA-Geräten, den Raummodellen (integrierte Geräte und Funktionen) sowie des Gebäudezustandes geeignet zu verknüpfen. Dazu entsteht in diesem Arbeitspaket ein inkrementelles Systemgedächtnis, welches zum einen genau diese Modelle sowie zum anderen Laufzeitdaten der GA-Komponenten enthält und im laufenden Betrieb fortgeschrieben wird.
Des Weiteren müssen Werkzeuge bzw. Möglichkeiten bereitgestellt werden, um diese Daten geeignet einzupflegen, bzw. auch wieder auszulesen.

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